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Marina Fuss 07652/5738 oder info@schwarzwaldverein-ortgruppe-hinterzarten-breitnau.de

GANZER SCHWARZWALD WIRD „FÖRDERKULISSE WOLF“ Schwarzwaldverein begrüßt die Entwicklung als wichtigen Schritt:

Der komplette Schwarzwald wurde vom Umweltministerium Baden-Württemberg als Fördergebiet Wolfsprävention festgelegt. Damit werden in Zukunft im ganzen Naturraum Schwarzwald Herdenschutzmaßnahmen gefördert, die – nach Ablauf einer Übergangsfrist – Voraussetzungen für Ausgleichszahlungen bei Wolfsrissen unter Nutztieren sind.
Meinrad Joos, Präsident des Schwarzwaldvereins, begrüßt die Ausweitung der Förderkulisse als gute Nachricht und mit Blick auf die aktuelle Entwicklung als wichtigen und logischen Schritt. Der Schwarzwaldverein sieht einen wesentlicher Punkt seines Positionspapiers erfüllt. Die Probleme der Weidewirtschaft hält der Verein jedoch längst nicht alle für gelöst.
Meinrad Joos: „Wolfssichere Zäune kommen allenfalls an geeigneten Stellen für die Ziegen- und Schafhaltung in Frage. Für die großflächige Rinder- und Mutterkuhhaltung ist ein solcher Zaunbau weder praktikabel noch wirtschaftlich“. Diese Einschätzung sieht der Präsident des Schwarzwaldvereins durch eine Expertendiskussion, die vor wenigen Tagen im Münstertal stattfand, erneut bestätigt und nachdrücklich bekräftigt. Dies bestärkt den Schwarzwaldverein in seiner großen Sorge um eine großflächige Elektroverdrahtung unserer einmaligen Schwarzwaldlandschaft.
Der Schwarzwaldverein betrachtet mit besonderem Blick auf den Landschaftsschutz die Weidehaltung von Schafen, Ziegen und Rindern als unverzichtbar und erwartet deshalb, dass es analog zur Dynamik der Rückkehr des Wolfes weiteren Handlungsbedarf geben wird. Die Rückkehr des Wolfes darf aus Sicht des Vereins die Existenz der Landwirte, die – teils im Nebenerwerb – auch als Landschaftsschützer tätig sind, nicht beeinträchtigen.

Blutweiderich
An vielen Wiesengräben blüht derzeit der Blutweiderich. Die leuchtend purpurroten Blüten markieren den Hochsommer. Wenn man die mehrjährige Pflanze wachsen lässt und nicht abmäht, kann sie in mehreren Jahren recht ordentliche Stöcke entwickeln, die viele Triebe hervorbringen, welche wiederum von den auffälligen Blütenständen gekrönt werden. Eine Einzelblüte hat sechs Blütenblätter – wer genauer hinschaut, bemerkt, dass sie wie „zerknittert“ aussehen.
 
Der Blutweiderich bevorzugt feuchte Stellen wie Nasswiesen, Bachränder und Wiesengräben. Ein schmaler Streifen entlang eines Grabens oder am Wiesenrand, wo nicht gemäht wird, reicht der Pflanze, um sich zu entwickeln. Zusammen mit anderen Arten wie Mädesüß (weiß blühend), Sumpf-Storchschnabel (zart rosa), Beinwell (violett) oder dem nicht mit dem Blutweiderich verwandten Gilbweiderich (gelb) bildet sich dann eine bunte Hochstaudenflur, die vor allem für Insekten attraktiv ist.
 
Oft bieten diese Hochstauden-Streifen entlang von Bächen im Hochsommer die einzigen Blüten an, wenn das umliegende Wiesengelände bereits abgemäht ist oder auf angrenzenden Weiden das Vieh grast. Nicht verwunderlich ist dann, dass die Blüten von Bestäubern wahrhaft umschwärmt sind. Zudem geben einige Arten auch vergleichsweise große Mengen von Nektar und Pollen, so dass sie zu einem lohnenden Ziel werden. So kann man mit etwas Geduld viele verschiedene Bestäuber oder Insekten, die die Blütenpolster nur als Tummelplatz nutzen, entdecken: kleine Käfer, Schwebfliegen, Schmetterlinge, Wildbienen, Wanzen und Hummeln.
 
Wo viele Insekten sind, sind Nutznießer nicht weit. Libellen patrouillieren entlang der Hochstauden und fangen sich geschickt Beute aus der Luft. Oder farblich abgepasste Spinnen lauern auf den Blüten, um ahnungslose Bestäuber zu erwischen. Auch ein Stockwerk darunter, im Gestrüpp der Blätter und Halme, ist einiges los: Blattläuse und Zikaden saugen Pflanzensäfte, Raubwanzen jagen und Ameisen eilen eifrig hin und her.
 
Am Ende des Sommers dienen nach dem Ausstreuen der Samen die abgestorbenen, stehenbleibenden Stängel des Blutweiderichs (und anderer Hochstauden) als Winterquartier für Insekten. Die Tiere bohren sich in die markerfüllten Halme ein. Sie legen dort Eier, die im Frühjahr ausschlüpfen, ab oder überwintern als Puppe. So erfüllt das überdauernde Gestrüpp auch nach seinem Absterben eine unverzichtbare ökologische Funktion. Schwarzwaldverein, 30.7. 2020   10

Ab sofort erhältlich:
Nützliches zum Wandern:

Eine mobile Mülltonne, die in jeden Rucksack passt! Verantwortungsvolle Natursportler und -schützer hinterlassen weder Spuren noch Müll. Beim Einsammeln und Transportieren eigener und fremder Abfälle hilft das praktische Abfallsäckle, das der Schwarzwaldverein gemeinsam mit dem ZweiTälerLand-Tourismus anbietet.
Dieses nützliche Zubehör aus dem Hause Deuter passt in jeden Rucksack. Es dient als Müll- oder Aufbewahrungsbeutel und sorgt damit für Sauberkeit in der Natur und für Ordnung im Rucksack. In das Abfallsäckle, das mit einem Kordelzug ausgestattet ist, passt nicht nur der eigene Müll, sondern auch so manche Müsliriegelverpackung, die am Wegesrand herumliegt.

Das farbenfrohe Abfallsäckle ist auf langfristige Nutzung ausgelegt und ersetzt durch seine stabile Ausführung dauerhaft den sonst mitgenommenen Wegwerf-Abfallbeutel. Nach Auswaschen und Trocknen ist das Abfallsäckle schnell wieder einsatzbereit.Das Abfallsäckle gibt es auch bis Jahresende im Sparpaket mit dem neuen Schwarzwaldvereins-Rucksack. Interessenten wenden sich bitte an die Hauptgeschäftsstelle.

Rucksack in neuer Farbe: Das neue Modell des offiziellen Wanderrucksacks des Schwarzwaldvereins ist ab sofort erhältlich. Der hochwertige Deuter-Tagesrucksack setzt mit dem Farbton "lion-steel" einen Kontrast zum gewohnten Grün und zeichnet sich durch hochwertige Ausstattung aus. Der Rucksack fasst 24 Liter Volumen – genug für eine ausgedehnte Tagestour mit Getränken, Vesper, Erste-Hilfe-Pack und Regenzeug.








Radeln im Rauten-Outfit: Viele Ortsvereine im Schwarzwaldverein sind nicht nur per Pedes sondern auch mit dem Fahrrad unterwegs. Die Aktivitäten reichen von nachmittäglichen E-Bike-Ausfahrten über MTB-Angebote bis hin zu mehrtägigen Fahrradreisen. Bisher gab keine offizielle Radbekleidung im Vereinsdekor. Das ändert sich nun mit dem neuen Schwarzwaldvereins-Radtrikot.
Hauptgeschäftsführer Mirko Bastian hat das Trikot zusammen mit dem Freiburger Radbekleidungs-Hersteller „Dos Caballos“ entworfen. Ziel war es, ein Produkt zu entwickeln, das für alle Altersgruppen und in allen Einsatzbereichen attraktiv zu tragen ist.






SCHWARZWALD-RADWEG: MIT DEM RAD VON KARLSRUHE NACH LÖRRACH

Das Markierungs-zeichen des Schwarzwald-Radweges führt Biker zum Ziel nach Lörrach.

Der Radweg im Wanderservice-Schwarzwald weiter
Seit dem Jahr 2018 arbeitet eine Gruppe um den Vizepräsidenten Werner Hillmann daran, den Schwarzwald-Radweg neu aufzunehmen und die Markierung in Ordnung zu bringen. Mit Erreichen dieses Ziels wird der Weg dem Anspruch gerecht, dem Radwanderer die schönsten Seiten des Schwarzwaldes zu erschließen: ein Westweg für Radler sozusagen.
Mitte Juni 2020 wurde die geprüfte Strecke in den Wanderservice-Schwarzwald übernommen.Hier können Etappen und die GPS-Daten heruntergeladen werden.
BESCHILDERUNG
Auf Forstwegen oder Nebenstraße gilt die traditionelle Beschilderung: weiße Schilder der roten Raute des Schwarzwaldvereins mit einem Fahrradsymbol.
Die Befestigung erfolgt an Bäumen oder an Wegweiserpfosten. Auf Strecken, die auf dem RadNETZ BW verlaufen, sind auch Routenplaketten an den öffentlichen Rad-Wegweisern zu finden.

ANFORDERUNG
Die Bewältigung der gesamten Strecke, aber auch die von Teilstrecken, ist eine Herausforderung. Der Radweg erfordert ein hohes Maß an Kondition, besonders, wenn auf reine Muskelkraft gesetzt wird. Pedelecs oder E-MTB bieten einem breiteren Publikum die Möglichkeit, den Schwarzwald per Rad zu erkunden. Ob elektrisch oder mit Muskelkraft: Empfohlen wird ein robustes Trekkingrad oder ein Mountainbike.
Aktuell weist der Schwarzwald-Radweg eine Länge von ca. 375 km aus. Beim Aufstieg sind ca. 7.200 m zu bewältigen, beim Abstieg ca. 7.000 m.  Startpunkt ist der Südausgang des Hauptbahnhofs in Karlsruhe, Ziel ist der Hauptbahnhof in Lörrach.
Wer die beeindruckende Wanderregion Schwarzwald auf dem Rad erleben möchte, für den bietet der ca. 375 km lange Schwarzwald-Radweg zwischen Karlsruhe und Lörrach die ideale Route.

ETAPPEN
Wer sich in das Abenteuer Schwarzwald-Radweg stürzt, sollte sich Zeit nehmen. Im Wanderservice schlagen wir sechs Tagesetappen vor.

Die 1. Etappe führt von Karlsruhe nach Gernsbach ins Murgtal. Ca. 71 km sind zu bewältigen sowie ca. 1.200 Höhenmeter.  Vom Hauptbahnhof bis Geigersberg ebene Radwanderwegkilometer, danach mäßige und kurze Anstiege bis Pfinzweiler. Erster steiler Streckenabschnitt hinauf nach Dobel. Der Weithäuslesplatz ist der höchst gelegene Punkt der 1. Etappe. Steile bis sehr steile Abfahrt zur Plotzsägmühle an der Alb. Nach kurzem Gegenanstieg lange Abfahrtstrecke über Loffenau nach Gernsbach

Die 2. Etappe führt von dem Flösserstädchen Gernsbach nach Baiersbronn-Obertal. Ca. 56 km sind zu bewältigen wie 1.100 m Aufstieg. Entspanntes radeln von Gernsbach bis Raumünzach, dafür lange anhaltende Steigung zwischen Raumünzach und Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße. Erholsames Radeln auf den Nordschwarzwaldhöhen vorbei am sagenumwobenen Mummelsee bis zum Ruhestein, von dort Abfahrt entlang der Rotmurg nach Baiersbronn-Obertal.

Die 3. Etappe führt von Baiersbronn-Obertal nach Haslach ins Kinzigtal. Ca. 70 km sind zu bewältigen, sowie 900 Höhenmeter. Von Baiersbronn-Obertal bis zur Schwarzwaldhochstraße durchgehende Steigung. Ansonsten kaum nennenswerte Anstiege. Entspanntes radeln vorbei am Kniebis zum Zwieselberg und lange Etappen auf Forstwegen nach St. Roman, danach Abfahrt nach Wolfach ins Kinzigtal. Parallel auf dem Kinzigtal-Radweg über Hausach bis zum Etappenziel Haslach.

Die 4. Etappe führt von Haslach im Kinzigtal nach Neustadt im Schwarzwaldwald. Ca. 66 km sind zu bewältigen, sowie ca. 1.600 Höhenmeter. Zunächst ab Mühlenbach langanhaltende Steigung bis nach Schönwald. 18% Gefälle von der Weißenbacher Höhe zum Oberkatzensteig. Sehr steiler Weg hinauf zur Alten Eck, Steigung auch zur Kalten Herberge. Ansonsten bequem über den Hochberg nach Neustadt im Schwarzwald

Die 5. Etappe führt von Neustadt im Schwarzwald bis zum Wiedener Eck. Ca. 50 km sind zu bewältigen sowie 1.500 Höhenmeter. Sehr schön sind die Blicke auf den Titisee. Die Wege-Charakteristik weißt häufige Wechsel zwischen steilen Anstiegen und Abfahrten, so z.B. zum Saiger Kreuz, am Feldberg, in Todtnauberg und Muggenbrunn.

Die 6. Etappe führt vom Wiedener Eck nach Lörrach. Ca. 69 km sind zu bewältigen sowie 1.200 Höhenmeter. Zunächst Anstieg vom Wiedener Eck zum Lückle, dann erholsames Radeln bis Oberböllen. Anstieg und Abfahrt nach Neuenweg und von dort bis Egerten teilweise steiles bergauf. Schöne Abfahrt ins Kandertal und nur noch kurze Steigungen zum roten Rain und hinter Nebenau. Im Tal der Wiese ebene letzte Kilometer zum Bahnhof von Lörrach.

BLICK ZURÜCK:  EIN RADWEG-KLASSIKER IM SCHWARZWALD
Ein herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Radweg-BetreuerInnen, die sich in den vergangenen Jahren für die Durchgängigkeit der Beschilderung eingesetzt haben und damit ein unbeschwertes Raderlebnis ermöglichten.
Die Planung des Radwegs Mitte der 90er Jahre fand gemeinsam mit dem Landesfremdenverkehrsverband Baden-Württemberg statt, die Umsetzung organisierte der Schwarzwaldverein unter Federführung der damaligen Hauptfachwartin Gisela Tillmanns.
Im April 1997, nach nahezu drei Jahren Vorbereitungszeit, eröffnete der damalige Präsident Eugen Dieterle im Kreise zahlreicher Helferinnen und Helfer den Schwarzwald-Radweg mit einer kleinen Zeremonie am Karlsruhe Hauptbahnhof
Ursprünglich als Mountainbikeweg geplant, galt dieser Radfernweg als Redaktion des Schwarzwaldvereins auf die zunehmende Verbreitung des Mountainbikes: Seit den 1980er Jahren nutzten Radfahrer verstärkt auch die Wanderwege des Schwarzwaldvereins, in besonders die attraktiven Fernwanderwege. Mit dem Schwarzwald-Radweg, der damals auf ca. 350 km Länge von Karlsruhe nach Lörrach führte, bot der Schwarzwaldverein den Bikern eine adäquate Alternative für den beliebten Westweg.

co: alle Fotos S. Seyl

WEGWEISER SIND RETTUNGSPUNKTE


1. Jeder Wegweiser hat einen Standortnamen. Dieser findet sich in Verbindung mit der Höhenangabe auf einem der Wegweiserblätter.
2. Bei einer Wanderung ist es nicht nur zur eigenen Orientierung hilfreich, sich den Namen des Wegweiserstandortes genau anzuschauen oder mit dem Handy zu fotografieren.
3. Im Falle eines Notrufs über die Telefonnummer 112 soll der Leitstelle bei der Übermittlung des Notfallortes der Standortname des nächsten Wegweisers genannt werden.
Achten Sie auf die Wegweiser - es könnte für Sie oder andere lebenswichtig sein!


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