Herzlich Willkommen
Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelles

Nach einem besonderen Jahr 2020 bedanken wir uns recht herzlich bei allen für Ihre Verbundenheit.
Wir wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr 2021.


Den Wandertipp des Monats finden Sie aktuell immer im Wanderplan.
 
Wir bieten auch 2021 wieder Wanderführerlehrgänge an in St. Peter (Schwarzwaldverein e. V.)
Kompaktlehrgang: Freitag, 1. bis Samstag, 9. Oktober 2021; Abschlusslehrgang: 13. bis 14. November 2021
Aber auch zahlreiche andere Lehrgänge im Bereich Naturschutzwart, Familien und Heimatpflege. Sprechen Sie uns an.

Haben Sie Interesse die Region in der Sie wohnen besser kennen zu lernen?
Werden Sie Mitglied und genießen Sie Vorteile.
Informationen unter www.schwarzwaldverein.de/allgemein/schwarzwaldverein/mitgliedschaft
oder rufen Sie uns an, Marina Fuss, Vorsitzende 07652/5738

WALDTYPISCHE GEFAHREN KEIN HAFTUNGSGRUND

Ein aktuelles Gerichtsurteil zum Thema Verkehrssicherungspflicht stärkt die Position der Wandervereine und Waldbesitzer: Einem Mann, der von einem umstürzenden Baum auf einem zertifizierten Wanderweg im Harz verletzt wurde, steht nach dem Urteil des Oberlandesgerichts Naumburg kein Schadensersatz zu.  
Einer Pressemitteilung des Deutschen Wanderverbandes zufolge, verwies das Gericht in seinem Urteil ausdrücklich auf waldtypische Gefahren, denen sich jeder Waldbesucher auf eigene Gefahr aussetze.
Aus Sicht des Schwarzwaldvereins stärkt dieses Urteil erneut die Position der Waldbesitzer und die der Wandervereine, die sich darauf berufen können, nicht für Schäden aus waldtypischen Gefahren auf markierten Wanderwegen haftbar gemacht zu werden.  
Das Wegereferat des Schwarzwaldvereins sieht im Urteil ein gutes Argument gegenüber skeptischen Waldbesitzern, die in der Duldung von Wanderwegen ein Haftungsrisiko befürchten.  
Wenn eine erhöhte Verkehrssicherungspflicht in Hinblick auf waldtypischen Gefahren nicht einmal auf zertifizierten und touristisch stark beworbenen Wegen gelte, so Wegereferent Patrick Schenk, dann umso weniger auf den normalen Wanderwegen, wie etwa den 18.000 Kilometern örtlicher Wege mit gelber Raute.
Der Schwarzwaldverein sieht das Urteil auch als Appell an Waldbesucher, ihren Aufenthalt in der Natur nicht als rundum abgesichertes Vergnügen zu betrachten, sondern sich die Risiken und Gefahren bewusst zu machen. "Dies gilt besonders in diesem Corona-Winter, in dem sich an Wochenenden besonders viele Menschen auf dem Weg in die Natur machen und wo aufgrund von reichlich Schnee in den Wäldern zusätzliche Vorsicht angebracht ist" meint Mirko Bastian, Hauptgeschäftsführer des Schwarzwaldverein e.V..




Unterstützung Onlinepetition Windgfällweiher

Wie Sie bestimmt schon gehört haben, erwägt der Fürst am Windgfällweiher einen Wohnmobilstellplatz für 110 Wohnmobile bauen.
 
Nun haben sich der Schwarzwaldverein Lenzkirch, NABU Hochschwarzwald und die Regionale Initiative für Artenvielfalt zusammengetan und eine Petition gestartet gegen das Vorhaben.
Auch wir möchten dieses Vorhaben unterstützen.
 
Es soll damit erreicht werden, dass wir als Schwarzwaldverein und auch NABU, Regionale Initiative für Artenvielfalt und Bürger mit ins Boot genommen werden, um hier größtmöglich Einfluss zu nehmen.
 
 
Wenn Sie die Aktion unterstützen wollen unterschreiben Sie in der Onlinepetition Kein Campingplatz am Windgfällweiher - Kleinod gegen kommerzielle Interessen - Online-Petition (openpetition.de)
Umso mehr mitmachen, umso besser.

Mehr informatioen und über den aktuellen Stand erhalten Sie unter http://schwarzwaldverein-lenzkirch.de

Vielen Dank für die Unterstützung

TIPP nach den Festtagen:

Wir haben einen kleinen Tipp für euch, damit sich das leckere Weihnachtsessen nicht dauerhaft auf den Hüften niederlässt: Erkundet doch mal die örtlichen Wanderwege bei euch vor der Haustür, gerne auch mal in flotterem Tempo. Das lässt Kalorien und Fettpölsterchen schmelzen und macht fit für das neue Jahr

Neues Im SWV - Shop

Mund-Nasen-Schutz mit Schwarzwaldvereins-Logo: 2-lagig mit Einschub‐ fach für Filterpad, atmungsaktiv, Innenseite antibak‐ teriell und klimaregulierend, bis 60 Grad waschbar 1 Stk. 5,- €; 3 Stk. 13,- €; 10 Stk. 40,- €





Schlauchtuch von H.A.D mit Schwarzwaldvereins-Logo 100 % Polyester, made in Germany, vielseitig tragbar als Halstuch, Stirnband, Mütze u.v.m. Mitgliederpreis: 12,- € Nichtmitgliederpreis: 14,- €






Outdoor-Kids Tipp des Monats

Blind Figuren treten

Ein lustiges Spiel im Schnee zur Übung der Kooperation.
Material: Augenbinden, aufgezeichnete Figuren (Quadrat, Kreis, Kreuz, Zahlen usw.)
Ort: Ebene, unberührte Schneefläche
Auf einer möglichst ebenen Schneefläche sollen die Teilnehmer/innen Figuren in den Schnee treten. Durch Zuruf oder stummes Führen können die Teilnehmer geleitet werden.
Die Gruppe teilt sich in Paare auf. Jedes Paar bekommt eine Augenbinde. Eine Person verbindet die Augen, während die andere Person einen Zettel bekommt, auf dem die Figur abgebildet ist. Die von dem/der Blinden getreten werden soll.  Die Person mit den verbundenen Augen weiß nicht, welche Figur im Schnee entsteht.
Die Aktion kann verbal oder nonverbal durchgeführt werden. Bevor die Augenbinden abgenommen werden, können die "Blinden" einen Tipp zu ihrer Figur abgeben


Bunte Eisballons
 
Der Spaß für eisige Temperaturen!
 
Um bunte Eisballons zu machen, braucht Ihr natürlich eisige Temperatur unter 0 Grad. Sobald das Thermometer unter die Gefriergrenze fällt, könnt ihr mit diesen 3 Dinge sofort loslegen: Luftballons, Lebensmittelfarbe und Wasser. Um eure Eisballons zu erschaffen füllt ihr runde und längliche Luftballons mit gefärbtem Wasser (Lebensmittelfarbe mit dem Wasser mischen) und lasst diese einige Zeit (z.B über Nacht) lang draußen liegen. Besonders cool wird das Ganze, wenn ihr auch viele verschiedene Farben verwendet! Nach einiger Zeit ist das Wasser zu Eis gefroren und ihr könnt einfach die Luftballons aufschneiden. Sieht das nicht wunderschön aus?

Regenmacher selber machen - Upcycling
Der Herbst ist da! Ohne feste Regenmontur kann man also nicht mehr so viel draußen spielen... Regengeräusche erzeugen ohne nass zu werden, kannst Du aber auch von Zuhause aus. Jetzt bist Du und Deine Kreativität gefragt! Um den schönen und beruhigenden Klängen von prasselndem Regen lauschen zu können, kannst Du Dir selbst einen Regenmacher bauen. Das Instrument kommt aus Südamerika und wird dort aus Kakteen hergestellt. Da wir diese ja schlecht in unserem Vorgarten finden können, kannst Du als Grundgerüst eine alte Papprolle verwenden. Und los geht es...Viel Spaß!
 
Folgendes benötigst Du zum Nachbauen:
  • eine feste Papprolle z. B. eine Küchenrolle, eine leere Chipsdose, Geschenkpapierrolle, Frischhaltefolienrolle oder eine Versandrolle. Je länger die Papprolle, desto länger kannst Du auch den Regen hören. Empfehlung ca. 50 cm
  • Nägel / Schrauben, die höchstens so lang sein dürfen, wie die Rolle dick ist
  • ggf. einen Hammer
  • Tonkarton-Reste
  • Bleistift
  • Schere
  • alte Zeitungen oder Küchenrolle
  • Holz- bzw. Bastelleim
  • Plakat- oder Schulmalfarben
  • Pinsel
  • Reis oder getrocknete Maiskörner

1. Als erstes nimmst Du Dir einen Nagel / eine Schraube und bohrst bzw. drehst und drückst diese / n in die Naht der Papprolle. Nun bohrst Du den nächsten Nagel / die nächste Schraube ein bis zwei Zentimeter unterhalb des ersten Nagels / der ersten Schraube entlang der Spirale in die Papprolle. Dies wiederholst Du so lange, bis eine Spirale aus Nägeln / Schrauben über die ganze Papprolle entlangführt. Falls Deine Papprolle keine spiralförmige Naht besitzt, versuche diese einfach frei Hand nachzuahmen.


2. Falls Du eine Papprolle ohne Böden benutzt, musst Du Dir als nächstes aus den Tonkarton-Resten welche basteln. Ansonsten kannst Du gleich zu Schritt 5 springen. Für die Böden stellst Du einen runden Gegenstand, der ein bis zwei Zentimeter größer als die Öffnung der Papprolle ist (z. B. eine Tasse), auf den Tonkarton und umrandest ihn mit dem Bleistift. Das machst Du zweimal. Anschließend schneidest Du die Kreise mit der Schere aus.


3. Nun stellst Du die Papprolle in die Mitte der Kreise und umrandest sie ebenfalls. Somit haben Deine beiden ausgeschnittenen Pappscheiben jeweils einen kleineren Kreis in der Mitte. Im Folgenden kannst Du mit einer Schere mehrere Male bis zu dem kleineren Kreis einschneiden.




4. Jetzt machst Du etwas Kleber auf den eingeschnittenen Außenrand und klebst einen Kreis aus Tonkarton über eine Öffnung der Papprolle.
5. Als nächstes kannst Du die Papprolle, die jetzt nur von einer Seite verschlossen ist, mit dem trockenen Reis oder Maiskörnern befüllen. Je nachdem wie groß und lang Deine Papprolle ist, benötigst Du unterschiedlich viel Reis oder Mais.



6. Dann klebst Du den zweiten Kreis auf die noch offene Seite der Papprolle oder verschließt die Öffnung mit einem Deckel. Somit ist der Reis oder der Mais verschlossen in der Rolle.





7. Nun geht es ans Kleben: Nimm Dir ein Pinsel und alte Zeitung und beklebe die Papprolle so mit dem Papier, sodass die graue Papprolle und die Nägel / die Schrauben nicht mehr zu sehen sind.




8. Im Anschluss ist der / die Künstler_in in Dir gefragt. Lasse Deiner Kreativität freien Lauf! Bemale und verziere Deinen Regenmacher mit deckenden Farben, Washi Tape, bunten Federn oder Perlen.

9. Jetzt nur noch trocknen lassen und fertig ist Dein selbstgebastelter Regenmacher! Viel Freude beim Musikmachen!



GANZER SCHWARZWALD WIRD „FÖRDERKULISSE WOLF“ Schwarzwaldverein begrüßt die Entwicklung als wichtigen Schritt:

Der komplette Schwarzwald wurde vom Umweltministerium Baden-Württemberg als Fördergebiet Wolfsprävention festgelegt. Damit werden in Zukunft im ganzen Naturraum Schwarzwald Herdenschutzmaßnahmen gefördert, die – nach Ablauf einer Übergangsfrist – Voraussetzungen für Ausgleichszahlungen bei Wolfsrissen unter Nutztieren sind.
Meinrad Joos, Präsident des Schwarzwaldvereins, begrüßt die Ausweitung der Förderkulisse als gute Nachricht und mit Blick auf die aktuelle Entwicklung als wichtigen und logischen Schritt. Der Schwarzwaldverein sieht einen wesentlicher Punkt seines Positionspapiers erfüllt. Die Probleme der Weidewirtschaft hält der Verein jedoch längst nicht alle für gelöst.
Meinrad Joos: „Wolfssichere Zäune kommen allenfalls an geeigneten Stellen für die Ziegen- und Schafhaltung in Frage. Für die großflächige Rinder- und Mutterkuhhaltung ist ein solcher Zaunbau weder praktikabel noch wirtschaftlich“. Diese Einschätzung sieht der Präsident des Schwarzwaldvereins durch eine Expertendiskussion, die vor wenigen Tagen im Münstertal stattfand, erneut bestätigt und nachdrücklich bekräftigt. Dies bestärkt den Schwarzwaldverein in seiner großen Sorge um eine großflächige Elektroverdrahtung unserer einmaligen Schwarzwaldlandschaft.
Der Schwarzwaldverein betrachtet mit besonderem Blick auf den Landschaftsschutz die Weidehaltung von Schafen, Ziegen und Rindern als unverzichtbar und erwartet deshalb, dass es analog zur Dynamik der Rückkehr des Wolfes weiteren Handlungsbedarf geben wird. Die Rückkehr des Wolfes darf aus Sicht des Vereins die Existenz der Landwirte, die – teils im Nebenerwerb – auch als Landschaftsschützer tätig sind, nicht beeinträchtigen.


Ab sofort erhältlich:
Nützliches zum Wandern:

Eine mobile Mülltonne, die in jeden Rucksack passt! Verantwortungsvolle Natursportler und -schützer hinterlassen weder Spuren noch Müll. Beim Einsammeln und Transportieren eigener und fremder Abfälle hilft das praktische Abfallsäckle, das der Schwarzwaldverein gemeinsam mit dem ZweiTälerLand-Tourismus anbietet.
Dieses nützliche Zubehör aus dem Hause Deuter passt in jeden Rucksack. Es dient als Müll- oder Aufbewahrungsbeutel und sorgt damit für Sauberkeit in der Natur und für Ordnung im Rucksack. In das Abfallsäckle, das mit einem Kordelzug ausgestattet ist, passt nicht nur der eigene Müll, sondern auch so manche Müsliriegelverpackung, die am Wegesrand herumliegt.

Das farbenfrohe Abfallsäckle ist auf langfristige Nutzung ausgelegt und ersetzt durch seine stabile Ausführung dauerhaft den sonst mitgenommenen Wegwerf-Abfallbeutel. Nach Auswaschen und Trocknen ist das Abfallsäckle schnell wieder einsatzbereit.Das Abfallsäckle gibt es auch bis Jahresende im Sparpaket mit dem neuen Schwarzwaldvereins-Rucksack. Interessenten wenden sich bitte an die Hauptgeschäftsstelle.

Rucksack in neuer Farbe: Das neue Modell des offiziellen Wanderrucksacks des Schwarzwaldvereins ist ab sofort erhältlich. Der hochwertige Deuter-Tagesrucksack setzt mit dem Farbton "lion-steel" einen Kontrast zum gewohnten Grün und zeichnet sich durch hochwertige Ausstattung aus. Der Rucksack fasst 24 Liter Volumen – genug für eine ausgedehnte Tagestour mit Getränken, Vesper, Erste-Hilfe-Pack und Regenzeug.








Radeln im Rauten-Outfit: Viele Ortsvereine im Schwarzwaldverein sind nicht nur per Pedes sondern auch mit dem Fahrrad unterwegs. Die Aktivitäten reichen von nachmittäglichen E-Bike-Ausfahrten über MTB-Angebote bis hin zu mehrtägigen Fahrradreisen. Bisher gab keine offizielle Radbekleidung im Vereinsdekor. Das ändert sich nun mit dem neuen Schwarzwaldvereins-Radtrikot.
Hauptgeschäftsführer Mirko Bastian hat das Trikot zusammen mit dem Freiburger Radbekleidungs-Hersteller „Dos Caballos“ entworfen. Ziel war es, ein Produkt zu entwickeln, das für alle Altersgruppen und in allen Einsatzbereichen attraktiv zu tragen ist.






SCHWARZWALD-RADWEG: MIT DEM RAD VON KARLSRUHE NACH LÖRRACH

Das Markierungs-zeichen des Schwarzwald-Radweges führt Biker zum Ziel nach Lörrach.

Der Radweg im Wanderservice-Schwarzwald weiter
Seit dem Jahr 2018 arbeitet eine Gruppe um den Vizepräsidenten Werner Hillmann daran, den Schwarzwald-Radweg neu aufzunehmen und die Markierung in Ordnung zu bringen. Mit Erreichen dieses Ziels wird der Weg dem Anspruch gerecht, dem Radwanderer die schönsten Seiten des Schwarzwaldes zu erschließen: ein Westweg für Radler sozusagen.
Mitte Juni 2020 wurde die geprüfte Strecke in den Wanderservice-Schwarzwald übernommen.Hier können Etappen und die GPS-Daten heruntergeladen werden.
BESCHILDERUNG
Auf Forstwegen oder Nebenstraße gilt die traditionelle Beschilderung: weiße Schilder der roten Raute des Schwarzwaldvereins mit einem Fahrradsymbol.
Die Befestigung erfolgt an Bäumen oder an Wegweiserpfosten. Auf Strecken, die auf dem RadNETZ BW verlaufen, sind auch Routenplaketten an den öffentlichen Rad-Wegweisern zu finden.

ANFORDERUNG
Die Bewältigung der gesamten Strecke, aber auch die von Teilstrecken, ist eine Herausforderung. Der Radweg erfordert ein hohes Maß an Kondition, besonders, wenn auf reine Muskelkraft gesetzt wird. Pedelecs oder E-MTB bieten einem breiteren Publikum die Möglichkeit, den Schwarzwald per Rad zu erkunden. Ob elektrisch oder mit Muskelkraft: Empfohlen wird ein robustes Trekkingrad oder ein Mountainbike.
Aktuell weist der Schwarzwald-Radweg eine Länge von ca. 375 km aus. Beim Aufstieg sind ca. 7.200 m zu bewältigen, beim Abstieg ca. 7.000 m.  Startpunkt ist der Südausgang des Hauptbahnhofs in Karlsruhe, Ziel ist der Hauptbahnhof in Lörrach.
Wer die beeindruckende Wanderregion Schwarzwald auf dem Rad erleben möchte, für den bietet der ca. 375 km lange Schwarzwald-Radweg zwischen Karlsruhe und Lörrach die ideale Route.

ETAPPEN
Wer sich in das Abenteuer Schwarzwald-Radweg stürzt, sollte sich Zeit nehmen. Im Wanderservice schlagen wir sechs Tagesetappen vor.

Die 1. Etappe führt von Karlsruhe nach Gernsbach ins Murgtal. Ca. 71 km sind zu bewältigen sowie ca. 1.200 Höhenmeter.  Vom Hauptbahnhof bis Geigersberg ebene Radwanderwegkilometer, danach mäßige und kurze Anstiege bis Pfinzweiler. Erster steiler Streckenabschnitt hinauf nach Dobel. Der Weithäuslesplatz ist der höchst gelegene Punkt der 1. Etappe. Steile bis sehr steile Abfahrt zur Plotzsägmühle an der Alb. Nach kurzem Gegenanstieg lange Abfahrtstrecke über Loffenau nach Gernsbach

Die 2. Etappe führt von dem Flösserstädchen Gernsbach nach Baiersbronn-Obertal. Ca. 56 km sind zu bewältigen wie 1.100 m Aufstieg. Entspanntes radeln von Gernsbach bis Raumünzach, dafür lange anhaltende Steigung zwischen Raumünzach und Hundseck an der Schwarzwaldhochstraße. Erholsames Radeln auf den Nordschwarzwaldhöhen vorbei am sagenumwobenen Mummelsee bis zum Ruhestein, von dort Abfahrt entlang der Rotmurg nach Baiersbronn-Obertal.

Die 3. Etappe führt von Baiersbronn-Obertal nach Haslach ins Kinzigtal. Ca. 70 km sind zu bewältigen, sowie 900 Höhenmeter. Von Baiersbronn-Obertal bis zur Schwarzwaldhochstraße durchgehende Steigung. Ansonsten kaum nennenswerte Anstiege. Entspanntes radeln vorbei am Kniebis zum Zwieselberg und lange Etappen auf Forstwegen nach St. Roman, danach Abfahrt nach Wolfach ins Kinzigtal. Parallel auf dem Kinzigtal-Radweg über Hausach bis zum Etappenziel Haslach.

Die 4. Etappe führt von Haslach im Kinzigtal nach Neustadt im Schwarzwaldwald. Ca. 66 km sind zu bewältigen, sowie ca. 1.600 Höhenmeter. Zunächst ab Mühlenbach langanhaltende Steigung bis nach Schönwald. 18% Gefälle von der Weißenbacher Höhe zum Oberkatzensteig. Sehr steiler Weg hinauf zur Alten Eck, Steigung auch zur Kalten Herberge. Ansonsten bequem über den Hochberg nach Neustadt im Schwarzwald

Die 5. Etappe führt von Neustadt im Schwarzwald bis zum Wiedener Eck. Ca. 50 km sind zu bewältigen sowie 1.500 Höhenmeter. Sehr schön sind die Blicke auf den Titisee. Die Wege-Charakteristik weißt häufige Wechsel zwischen steilen Anstiegen und Abfahrten, so z.B. zum Saiger Kreuz, am Feldberg, in Todtnauberg und Muggenbrunn.

Die 6. Etappe führt vom Wiedener Eck nach Lörrach. Ca. 69 km sind zu bewältigen sowie 1.200 Höhenmeter. Zunächst Anstieg vom Wiedener Eck zum Lückle, dann erholsames Radeln bis Oberböllen. Anstieg und Abfahrt nach Neuenweg und von dort bis Egerten teilweise steiles bergauf. Schöne Abfahrt ins Kandertal und nur noch kurze Steigungen zum roten Rain und hinter Nebenau. Im Tal der Wiese ebene letzte Kilometer zum Bahnhof von Lörrach.

BLICK ZURÜCK:  EIN RADWEG-KLASSIKER IM SCHWARZWALD
Ein herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Radweg-BetreuerInnen, die sich in den vergangenen Jahren für die Durchgängigkeit der Beschilderung eingesetzt haben und damit ein unbeschwertes Raderlebnis ermöglichten.
Die Planung des Radwegs Mitte der 90er Jahre fand gemeinsam mit dem Landesfremdenverkehrsverband Baden-Württemberg statt, die Umsetzung organisierte der Schwarzwaldverein unter Federführung der damaligen Hauptfachwartin Gisela Tillmanns.
Im April 1997, nach nahezu drei Jahren Vorbereitungszeit, eröffnete der damalige Präsident Eugen Dieterle im Kreise zahlreicher Helferinnen und Helfer den Schwarzwald-Radweg mit einer kleinen Zeremonie am Karlsruhe Hauptbahnhof
Ursprünglich als Mountainbikeweg geplant, galt dieser Radfernweg als Redaktion des Schwarzwaldvereins auf die zunehmende Verbreitung des Mountainbikes: Seit den 1980er Jahren nutzten Radfahrer verstärkt auch die Wanderwege des Schwarzwaldvereins, in besonders die attraktiven Fernwanderwege. Mit dem Schwarzwald-Radweg, der damals auf ca. 350 km Länge von Karlsruhe nach Lörrach führte, bot der Schwarzwaldverein den Bikern eine adäquate Alternative für den beliebten Westweg.

co: alle Fotos S. Seyl

WEGWEISER SIND RETTUNGSPUNKTE


1. Jeder Wegweiser hat einen Standortnamen. Dieser findet sich in Verbindung mit der Höhenangabe auf einem der Wegweiserblätter.
2. Bei einer Wanderung ist es nicht nur zur eigenen Orientierung hilfreich, sich den Namen des Wegweiserstandortes genau anzuschauen oder mit dem Handy zu fotografieren.
3. Im Falle eines Notrufs über die Telefonnummer 112 soll der Leitstelle bei der Übermittlung des Notfallortes der Standortname des nächsten Wegweisers genannt werden.
Achten Sie auf die Wegweiser - es könnte für Sie oder andere lebenswichtig sein!


HTML hit counter - Quick-counter.net
Zurück zum Seiteninhalt